Über die Langeweile

"Mir ist so langweilig!" Dieser Satz zeugt davon, daß Du Dir nicht genug Lebensfreude gönnst. Wertest Du Dich und Deine Umwelt ab, weil Du in symbiotischer Grandiosität mit Deinen Eltern lebst? Findest Du Dein Oldenburg in Holstein zu klein, zu spießbürgerlich? So finde heraus aus Deiner selbstzerstörerischen Haltung der Abwertung. Genieße das Leben dort, wo Du lebst. Tanze mit Deinen Freunden vor Ort. Liebe eine Freundin in der Stadt, in der Du wohnst! Auch, wenn sie klein ist. Zeige dort Deine Liebe öffentlich. Sei treu. Dann brauchst Du über Langeweile nicht klagen.

Langeweile am Sonntag, am Tag der Ruhe, des Herrn, an dem die Geschäfte geschlossen sind, ist etwas Erfrischendes, Wohltuendes, Heilsames. Langeweile, weil Du nicht genug lebst, ist entsetzlich. Öffne Dich, lebe, hüte Dich vor der Welt der Filme, der Computerei. Filme und Computer bieten eine Scheinwelt noch größerer Langeweile. Sie bieten Anregung, aber kein Leben. Achte auf Deine Sinne, damit sie täglich Nahrung bekommen. Halte Kontakt zu Dir, zu Deinen Sinnen. Tue das, was Du tust, von ganzem Herzen!


Was machen sie bloß falsch?

Ein Bundeswehrsoldat sagt:

"Bei der Bundeswehr ist mir langweilig."

Ein Rentner erzählt: "Seit ich Rentner bin, habe ich Langeweile."


Das kann nicht sein!

Ein 16jähriger Hauptschüler erzählt: "Mein Vater kommt aus Ghana. Ich war schon da. Es ist langweilig dort."

Ein 26jähriger Deutsch-Iraner kommt wegen Angst und Schwindel. Er sagt: "Ich bin im Mai 2005 zum ersten Mal im Iran gewesen. Ich bin nach 4 Tagen wieder abgeflogen. Es ist mir zu langweilig dort."


Ihr Spiegelbild heißt:

Eine Buchhändlerin berichtet: "Ich habe mich scheiden lassen, weil mein Ex-Mann langweilig war und mich nicht liebte."

Ein Vorwand

Ein 25jähriger Student leidet unter Angst. Zum Studium sagt er:

"Ich habe das BWL-Studium abgebrochen, weil es mir zu langweilig geworden ist."

Sie haben alle keine Erlaubnis zu einem erfüllten Leben; dort zu genießen und erfolgreich zu sein, wo sie sind.

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