Sie kämpfen mit allen Mitteln

Im Kampf der Geschlechter, im Kampf der Familien mußt Du aufpassen, daß Du Dich nicht verwirren läßt, nicht die Orientierung verlierst und meinst, die Liebe habe in Eurer Ehe nichts mehr zu suchen. Deine Frau liebt Dich. Sie darf es nur nicht zeigen. Aus ihr spricht ihre Mutter, die Übermutter, die ihr keine Erlaubnis gibt, Dich, ihren Ehemann zu lieben. "Zwei, drei Tage später ist meine Frau wieder zur Vernunft gekommen. Dann sagt sie: 'Ja, wir werden miteinander schlafen, sonst verliere ich Dich.' Das Erkennen ist da, daß wir zueinander gehören, daß wir ein Ehepaar sind und Kinder haben und uns lieben, aber sie wechselt stark zwischen Ablehnung und Liebe."

Zu diesen Erkenntnissen der Tiefenpsychologie sagt spontan ein Mitmensch: "Macht? Autorität? Das wollen viele nicht hören! Das Wort Machtansprüche gefällt niemandem. Das darf man nicht aussprechen. Das gehört sich nicht." Es wird lieber geschieden, nicht nachgedacht, nicht hingeguckt und die Macht der Eltern und Schwiegereltern beim Wort genannt. Es wird lieber sich zurückgezogen, beleidigt gespielt, anstatt offen zu kämpfen und ehrlich zu sein. Und vor allem zu lieben."

Glaube aber nicht, daß die Boshaftigkeiten und Machtansprüche nur auf Seiten Deiner Partnerin liegen. Auch Du als Betroffener wechselst plötzlich Dein Gesicht, gerätst in alte, boshafte Fahrwasser, wirst wütend, kalt-abweisend, aufgeblasen, symbiotisch-narzißtisch, großspurig. Wehe, Dein Ehepartner versteht es nicht, in Dich hineinzustechen und die aufgeblasene Luft aus Dir herauszulassen.

 

 

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