Schuld und Schuldgefühle

Schuld bewahrt den Menschen vor Schande, Strafe und Abgründen. Schuldgefühle stürzen ihn in Angst, Depression, Sucht und Selbstmord. Schuldgefühle drücken einen nieder. Der Mensch umgeht die Schuld, indem er die Tat vermeidet.

Die Befreiung von der neurotischen Schuld erfolgt, indem sich der Betroffene seiner Träume erinnert und den Konflikt zwischen schlechtem Gewissen und dem Willen, sich zu verwirklichen, austrägt. Das Üben der schuldbesetzten Tat hilft, das Schuldgefühl Stück für Stück für diese Tat zu mindern. So baut er das schlechte Gewissen ab.

Der Schuldbeladene verläßt die ihn bindenden Eltern, das Elternhaus. Er nimmt seinen Mut zusammen und sagt seinen Eltern die Wahrheit. Er braucht Abstand zu ihnen, damit es ihm gutgeht. Er verringert die Schuld, indem er sich Erlaubnis gibt, draußen in der Welt zu leben.

 

Der Artikel ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Zurück zur Startseite