Nächtliches Träumedeuten

Deute Deine Träume am Tage, wenn Du bei klarem Verstand bist. In der Nacht umfängt Dich der Nebel des Unbewußten, die dunklen Geister aus dem Reich der Träume.

Wenn Du aufwachst wegen eines Traumes, schreib ihn auf oder diktiere ihn, aber hüte Dich vor einer nächtlichen Deutung. Sie ist zu dicht am Traumgeschehen und zumeist falsch.

Frage am Morgen Deinen Partner oder ein wissenschaftlich geprägtes Traumlexikon, was die einzelnen Symbole heißen könnten. Die wichtigste Frage zu einer aktuellen Traumdeutung an Dich lautet: "Was will der Traum mir sagen zu meiner jetzigen Lebenssituation?"

Deute Deine Träume nicht in der Nacht zu Ende. In der Nacht umfangen Dich die Hyänen, die Erinnyen, die Dir Böses wollen und Dich verfolgen. In der Nacht deutest Du garantiert falsch, denn die Erinnyen und die Hyänen stellen die Schuldgefühle dar. Schuldgefühle, der Weg zurück, das Alte verhindern eine klare Sicht auf Deine Träume. Also deute Deine Träume am Tag darauf oder in den folgenden Tagen. Lasse sie in Ruhe in Dir wirken. Dann hast Du genügend Abstand und kannst den Traum so deuten, daß Du ihn in seiner Vielfältigkeit und in seiner eigentlichen Aussage verstehst.

 

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