Machtverlust der Frau

Die Frau hat ihre eigentliche Macht verloren, seitdem sie die Kindervernichtungspille schluckt(1). So versucht sie, in alle Sparten des Lebens hineinzudringen, Mann und Frau zu sein, ohne ihre eigentlichen Aufgaben als Weib zu erfüllen. Das Bild eines überlebensfähigen Mannes hat sie zerstört, indem sie sich selbst als Weib aufgelöst hat, in all seine Berufe eingedrungen ist. Das gilt für die modernen Gesellschaften. Sozialismus, Feminismus und Kapitalismus tragen ihr Teil dazu bei, damit das Bild von Mann und Frau entdifferenziert, gleichgemacht, ihrer ursprünglichen, überlebensfähigen Aufgaben beraubt wird. Der Stamm dieses Baumes verfault solange, bis ein neuer, kräftig-sprießender in die Zukunft drängt. Das Matriarchat, die Frauenherrschaft, das Mutterrecht, sie gehen von allein unter, weil sie sich nicht fortpflanzen, sondern darauf angelegt sind, in Kinderarmut, Seelenarmut, Gemütsarmut – siehe Krippe – zu vertrocknen(2).


Literatur

1. Deutsches Ärzteblatt: Die Ulmer Denkschrift von 1965. Nr. 40 (2.10.1965), S. 2138-2141
2. Bachofen, J.J.: Das Mutterrecht. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. M. (1975)


 

 

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