Haßprediger gegen Versöhnung

Ein Haßprediger spaltet: hier sieht er das Gute, dort das Böse, das vom Teufel Gesandte. Der Verführer schürt das Feuer des Krieges, egal für welche Seite. Es gelingt ihm, den Rattenfänger zu spielen, indem er die schwelenden Konflikte der Zuhörer in der Tiefe ihres Unbewußten anspricht und diesen Haß, der sich ursprünglich gegen unterdrückende, bindende, ausbeuterische Eltern-Figuren richtet, auf äußere Feindgruppen stülpt.

Stifte Frieden, predige Liebe, mache Dir den Haß der Träume bewußt. Nach der Abgrenzung gegen die ursprünglichen Ausbeuter erfolgt die Versöhnung zum gegebenen Zeitpunkt.

 

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