Fruchtbarkeit und Kinderwunsch

Auch junge Frauen im Alter von 20 und 24 Jahren haben Träume, in denen ihr Wunsch nach Fruchtbarkeit und Sexualität mit aller Macht auftaucht. Angehalten von einer fruchtbarkeitsfeindlichen, feministisch-lebensverneinenden Leistungskultur dorrt in ihrer Traumwelt der Wille nach Lebensfreude und Kindern vor sich hin. Die Rattenfänger von Hameln gaukeln ihnen vor, daß Firlefanz, Geld, Intellektualismus, Bildung, Studium, Scheinselbständigkeit, usw. lebenserfüllender als Ehe und Kinder seien. Bald – mit 22 Jahren - sind diese Frauen an dem Punkt, wo sie innerlich versiegen, depressiv werden, weil sie ihr tiefstes Bedürfnis, nämlich fruchtbar zu sein, Liebe zu geben, zu stillen, Mutter zu sein in frühestem Alter auf Grund dieser seelenvergiftenden Ideologie nicht erfüllen dürfen. Frauen wie Männer sind seelische Krüppel auf dem Feld des Frauseins und des Mannes geworden. Doch das Unbewußte läßt sich nicht betrügen.

Die Welt der Träume, der Triebe führt diese Menschen in das Reich der Zufriedenheit. "Das Gute kommt aus dem Urwald." Ob dies nun der sibirische Urwald ist, der Urwald aus Afrika, Brasilien oder der Urwald der eigenen Träume, das sei dahingestellt. Eine übermäßige Bildung, Verkopfung und Intellektualisierung schaffen erhebliche Probleme, zumal, wenn ein Volk seine festen Strukturen, welche Kinder fördern, befürworten und schaffen, aufgelöst hat. Dann hat die Frau Sex vor allem vom Kopf aus, ohne tiefe Beziehung zu sich selbst, voller Angst vor Nähe, auf Abstand. Doch ihre Träume zeigen ihr den Weg nach mehr Zufriedenheit und Glück von innen heraus.

So offenbaren schon die ersten Träume einer 24jährigen depressiven Chemiestudentin ihren Kinderwunsch: Sie träumt von nicht geschlüpften Hühnern, von großen hergerichteten Buffets, an denen sie teilnehmen möchte, die sie sich aber nicht gönnt. Sie hat Sex mit einem Mann, jedoch unter Scham. All ihre Träume sind voll mit Sexual- und Fruchtbarkeitssymbolen. Die Träume enden damit, daß Schuldgefühle ihr die Freude am Sex, an einem Babynilpferd, an fröhlichem Schwimmen in einem Becken, an einem erfolgreichen Geigenspiel oder frei spritzendem Wasser im Becken vergällen. Sie lernt es, zu ihrem Fruchtbarkeitswunsch zu stehen. Sie setzt mit Einverständnis ihres Freundes die Pille ab. Und endlich fühlt sie sich wohl als Frau und Weib.

 

 

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