Es lebt und stirbt sich so traurig allein


Der Grund des Alleinseins ist die Enttäuschung am Anderen. Die unbewußte Ursache der Einsamkeit liegt in der machtvollen Bindung an die Eltern, die einem das Glück mit dem Anderen nicht erlauben. Das zeigen viele Schicksale und Träume von Frauen und Männern.

Das Alleinsein sieht so aus: "Besser allein, als wenn ich enttäuscht bin. Da hab ich lieber meine Flasche Bier, meinen Hund oder meine Katze."

Ein Anderer sagt: "Ich muß erstmal zu mir kommen. Das ist der Grund, warum ich allein bin. Die Einsiedelei, das tut mir gut." Das zählt für 2-3 Stunden, manchmal ein Wochenende, das Wandern allein in den Bergen. Da kehrst Du ein, zu Dir, stößt Du auf neue Tiefen Deiner Seele vor oder leitest entspannende Ruhe ein. In der dauerhaften Einsiedelei, im Singledasein umfängt Dich die Einsamkeit und nichts Anderes. Halte inne im Kreis Deiner Verwandten, Deiner Freunde, Deiner Ordensbrüder. Das Alleinsein – tut gut -, nachdem Du mit dem Anderen gewesen bist. Der Wechsel macht die Kunst. Übe das Miteinander, sich Nahe-Sein. "Es lebt und stirbt sich so traurig allein!" So sagt ein deutsches Sprichwort. Auch in der Bibel steht: "Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei(1)."

Literatur
1. Die Bibel: 1. Mose 2, 18


 

 

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