Entweiblichung und Entmännlichung als Ganzes

Defeminisierung* und Devirilisierung** haben laut und schleichend stattgefunden. Vielen ist heute nichts davon bekannt. Aber sie spüren die Auswirkungen, das Kaputtsein, den Leerlauf, das Sinnlose ihres Daseins. Mann und Frau fehlen der Auftrag, das Ziel, die innere Erfüllung, Ordnung, Struktur, Gehorsam, Religion in ihrem Leben. Mann und Frau führen Hunde aus. Die Frau überfordert sich, sie ist studiert und, wenn es hochkommt, ist sie 1-2fache Mutter, berufstätige Ärztin, den halben Tag zumeist. Seelische Erkrankungen nehmen zu in Deutschland und auch in Europa. Leistungsdruck einerseits, Sinnentleerung andererseits. Der Mann schiebt Kinderwagen und kocht, die Frau rennt und operiert. Ein Leben in Hektik, Sucht, ohne Fruchtbarkeit, ohne Kinderfreude, ohne Zukunft.

Schlagwörter? Nein, tägliche Erfahrung auf der Straße, in der S-Bahn, in den Medien und Universitäten. Die gestiegene Scheidungsrate, die Höhe der Abtreibungsziffer, die 50%-Quote und die tief gesunkene Geburtenziffer, Zunahme der Kaiserschnitte, die Abnahme des Brustnährens, die Kinderkrippen zeugen von der seelischen Zerstörung des Frauen-Männer- und Familienbildes in Europa und anderswo. Krippenkinder sind der kollektive, leibhaftige Seelenschreck.

Dieses vertrocknete, zerstörte Familien- und Frauenbild führt die Menschen in die Vereinsamung, wie Statistiken zeigen: "Statt 11,85 Millionen leben demnach nun 16 Millionen Menschen allein.(1) " Da hilft nur eines: Werde, der Du bist!


* Entweiblichung
** Entmännlichung


Literatur

1. Frankfurter Allgemeine Zeitung: Nr. 174 (29.07.2011), S. 7

 

 

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