Der glasige, vernebelte oder verträumte Blick

Der glasige Blick ist gleichzusetzen dem verschlingenden, sich öffnenden, tiefen, mütterlichen Sumpf, der weiblichen Spalte, dem goldenen Auge, dem Du nicht widerstehen kannst. Schluß, aus, es ist alles vorbei, Du bist verloren in der weiblichen Passivität. Die Göttliche, die ordnende, höhere männlich-patriarchalische Struktur kann Dich auf den rechten Weg bringen.

Treusein bis aufs Blut gegenüber der Mutter "tut ihr und auch Dir gut". Und dieser Fluch, die Bindung an die Mutter, äußert sich im verschwommenen, glasigen, vernebelten Blick. Nicht nur Du als Betroffener spürst Dein Versponnensein im Kopf, im Verträumtsein, das sich sofort im Blick der glasigen Augen zeigt, nein, auch Dein Gegenüber sieht genau, wie tief Du gerade in der Symbiose steckst. Dein Blick reicht von ganz verschwommen bis fast klar, je nachdem, wie stark die Droge Mutter ihre Macht gerade über dich ausübt. Er gehört dem infantilen Menschen. Der verschwommene Blick zeigt sich auch im verliebten Blick – nur da ist es halt ein als angenehm empfundener Zustand – oder?


 

 

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